Fabi

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Wir wurden im 2012 von einer Einrichtung für Menschen mit einer geistigen Behinderung kontaktiert. Dort gab es Probleme mit dem eineinhalb Jahre alten weiblichen Schwein Fabi. Einem noch jungen, aber schon ziemlich großen, rosa Mastschwein. Regelmäßig wurde Fabi so aggressiv, dass sie die Bewohner umrennen oder anspringen wollte und damit natürlich für gefä- hrliche Situationen sorgte. Viele Bewohner und Betreuer durften nicht mehr in ihren Stall. Sowohl die Bewohner als auch die Mitarbeiter machten sich große Sorgen um den Verbleib von diesem ungestümen Schwein und so suchte man nach einem neuen Zuhause für Fabi. Leider erfolglos…Der Tierarzt war bereit, Fabi einzuschläfern, wenn es keine Lösung geben würde…

Aber nach einer langen Reihe von Anfragen bei verschiedenen Auffangstationen, wandte sich die Einrichtung an Melief e.V.. Wir schlugen zunächst vor, Fabi sterilisieren zu lassen, weil wir glaubten, dass ihr Verhalten mit der Rausche/Brunft zusammenfällt (was sich im Nachhinein auch bestätigte). Es wurde beraten und schließlich beschlossen, dass das Risiko für die Bewohner zu hoch ist und Fabi dort wirklich nicht bleiben kann. Wir sahen Fabi schon dem Tierarzt und seiner Todesspritze immer näher kommen und beschlossen, sie hier in die Schweinegruppe aufzunehmen.

Der Umzug wurde einige Male verschoben, weil die jeweils zuständigen Beamten immer wieder andere Bedingungen stellten und ständig neue Auflagen erfüllt werden mussten. Aber letztendlich ist es dann doch gelungen, Fabi am 08. Juni über die Grenze zu bringen. Nach einer Quarantänezeit ist Fabi mit den 7 anderen großen Schweinen zusammen und das gefällt ihr sehr gut.

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